Christoper Lee verstorben – Fiel er dem Bond-Fluch zum Opfer?

So – bzw. so ähnlich – präsentiert jedenfalls sixx.de die Meldung zum Tode von Christopher Lee.

Sixx schreibt:

Während die Welt um Christopher Lee trauert, hat der eine oder andere „James Bond“-Fan vielleicht schon eine schockierende Feststellung machen können: Lee ist inzwischen der fünfte Schurke aus den „007“-Filmen, der innerhalb eines Jahres verstorben ist. Innerhalb von sechs Monaten mussten sich Fans von General Ourmov alias Gottfried John († 72), Baron Samedi, gespielt von Geoffrey Holfer († 84), dem Beißer, auch bekannt als Richard Kiel († 74) und Kamal Khan, von Louis Jourdan († 93) verkörpert, verabschieden. Nun reiht sich sich auch Christopher Lee in die traurige Liste der toten „Bond“-Schurken ein.

Und fragt:

Lastet auf dem Action-Franchise womöglich ein Fluch?

Jetzt ist es ja nicht so, dass man nicht erwarten würde von Fernsehsendern und Boulevardmagazinen verarscht zu werden. Zuschauer bzw. Leser für dumm zu verkaufen gehört ja oft genug zum guten Ton in der Branche.
Aber Beiträge wie der von Sixx stören mich dann doch mehr als sie eigentlich sollten.

Um die Frage zu beantworten:

Ja, es lastet ein Fluch auf dem Bond-Franchise. Es ist ein sehr alter Fluch, der allgemein die Welt heimsucht.

Er heißt „Versagende Gesundheit aufgrund hohen Alters“.

Der Beitrag von Sixx ist so dermaßen dämlich, da könnte man auch gleich darüber berichten, dass im Hochsommer vermehrt alte Menschen verstorben sind und dann fragen: »Treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der es in der Sommerzeit auf alte Menschen abgesehen hat?«

Oder frei nach Sebastian Pufpaff:
„Windräder dienen als Ventilatoren. Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass wir keinen Wind haben, wenn die Windräder stillstehen?“

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